Association Luxembourgeoise pour la Promotion des Energies Renouvelables

  

A.L.P.E.R. versteht sich als Interessenvertretung von Betrieben, welche im Bereich der erneuerbaren Energien, resp. der rationellen Energienutzung tätig sind. Das Ziel ist der Aufbau einer starken Vertretung eines wirtschaftlichen Aktivitätsbereichs, welcher  folgende Ausrichtungen hat:

 

·       Den von der EU bis 2010 vorgeschriebenen Anteil von mindestens 5,7% der
Stromversorgung durch erneuerbare Energien zu erreichen

·       Die Verpflichtungen des Kyotoprotokolls anstatt durch Einkauf von CO2 Emissionszertifikaten bei anderen Staaten durch einen qualitativen Umbau der Energieversorgung zu erreichen

·       Die nationale Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern

·       Den Einfluss ständig steigender Erdölpreise zu durch Diversifizierung  der Energieversorgung zu mindern

·       Effiziente Energienutzung und Energiesparmassnahmen zu fördern

·       Lokale Kompetenzen und Arbeitsplätze schaffen

 

 A.L.P.E.R. setzt sich als weiteres Ziel, Betreiber von Energieproduktionsanlagen, installierende Betriebe, Handelsbetriebe und  Studienbüros zu vertreten und für das gemeinsame Ziel zu gewinnen.

A.L.P.E.R. fordert deshalb:

 

 

·       klare politische Zielsetzungen und eine größere politische Weitsicht, der Regierung im Hinblick auf eine nachhaltige Energieversorgung: lokales Ressourcen- Management, Aufbau einer dezentralen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien

·       Förderprogramme in den Bereichen der  Energieeinsparung und der erneuerbaren
Energien

·       eine horizontale Umsetzung in allen betroffenen Ministerien mit langfristig abgesicherten
Rahmenbedingungen für die in diesen Bereich investierenden und arbeitenden Betriebe über den nächsten Wahltermin hinaus

·       eine nationale „Lissabonstrategie" im Bereich nachhaltige Energieversorgung: staatliches Anreizen resp. Unterstützen von neuen Aktivitätsfeldern im Bereich der erneuerbaren Energien respektiv Energiesparmassnahmen durch  Einbinden luxemburgischer
Forschungsstellen

·       Analyse und Vergleich der langfristigen  Kosten versus wirtschaftlichem Mehrwert bei Einsatz erneuerbarer Energiequellen

·       einen 'Energietisch', welcher alle betroffenen Berufs- und Interessenverbände,
Regierungsvertreter sowie ONGs zusammenführt, um gemeinsame Lösungswege
zu finden